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Work-Life-Balance: Der neue Trend am Arbeitsmarkt

Work-Life-Balance: Der neue Trend am Arbeitsmarkt

Job und Privatleben im Einklang – Funktioniert das überhaupt?

Die Wortkombination Work-Life-Balance ist mittlerweile vielen Menschen ein Begriff. Bereits seit den 1990’er Jahren wird dieser international diskutiert.

Die Begriffsbildung stammt aus dem Englischen und beinhaltet folgende drei Schlagwörter: Arbeit, Leben, Gleichgewicht. Das Deutsche Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat diesen Begriff, bei einer Analyse der volkswirtschaftlichen Effekte, wie folgt definiert:

„Work-Life-Balance bedeutet eine neue, intelligente Verzahnung von Arbeits- und Privatleben vor dem Hintergrund einer veränderten und sich dynamisch verändernden Arbeits- und Lebenswelt.“

Was in der Theorie ziemlich gut klingt, erweist sich in der Praxis häufig als sehr kompliziert. 73 % der Arbeitnehmer gaben an, dass Stress am Arbeitsplatz aus Schwierigkeiten bei der Vereinbarung von Erwerbstätigkeit und Privatleben resultiert. In Zeiten ständiger Erreichbarkeit durch Homeoffice und Smartphones, sind die Grenzen der einst getrennten Lebensbereiche Erwerbstätigkeit und Privatleben zusehends umstritten. Stress macht unzufrieden, mindert die Motivation und zugleich auch die Produktivität.

Selbsterklärend üben sich beide Faktoren negativ auf das eigene Wohlbefinden und die Arbeit aus. Daher ist es für Arbeitgeber enorm wichtig, seinen Mitarbeitern eine ausgewogene Work-Life-Balance zu ermöglichen.

 

Karriere: Ein Muss. Gesundheit: Unbedingt. Kinder: Mal schauen.

Der Stellenwert der Familie, bleibt ungebrochen hoch. Laut der Stiftung für Zukunftsfragen aus dem Jahr 2014, empfanden 88 Prozent der Deutschen, die Familie als das Wichtigste im Leben. Das klingt erst einmal sehr positiv. Doch die schlechte Nachricht ist, dass im Vergleich dazu zwei von drei Deutschen angaben, dass ihnen die Karriere wichtiger ist als Kinder zu bekommen.

Deshalb ist es nicht besonders verwunderlich, dass die Fertilitätsrate in Deutschland mit 1,36 Kindern pro Frau im Vergleich zu anderen Ländern, weiterhin sehr niedrig ist. 54 Prozent der Paare ohne Kinder sind der Meinung, dass sich die Karriere schlecht mit einer Familie vereinbaren lässt. Viele erwerbstätige Frauen gehen davon aus, dass Kinderkriegen das Aus für ihre Karriere bedeutet. Insgeheim ist jedoch der Kinderwunsch der erwerbstätigen Frauen vermehrt groß,  gleichzeitig sehnen sie sich aber auch nach finanzieller Unabhängigkeit von Ihrem Partner.

Die Unternehmen hingegen stellen sich jedoch häufig immer noch quer. Die Frage nach der Familienplanung ist in Bewerbungsgesprächen nicht erlaubt – und wird trotzdem ständig gestellt. Dabei ist es garnicht so schwer, sich als Führungskraft für eine ausgewogene Work-Life-Balance bei seinen Mitarbeitern zu sorgen. Welche profitablen Maßnahmen wir Ihrem im Unternehmen empfehlen, lesen Sie im weiteren Artikel.

 

Job-Life-Fit: Alles muss zusammenpassen

Wie die Stepstone Trendstudie 2016 zeigt, haben die Karrierepläne der Deutschen auch im Laufe der letzten Jahre noch einen hohen Stellenwert. Mit Blick auf die nächsten Jahre, ist für 87 Prozent der Befragten jedoch Gesundheit und persönliche Entwicklung mittlerweile das Wichtigste. Ein ausgewogenes Zusammenspiel von Familie, Partnerschaft, Beruf und Karriere sind 81 Prozent der Fach- und Führungskräfte in gleichem Maße entscheidend für ein glückliches Leben.

Müssten Fachkräfte wählen zwischen einem sehr interessanten, gut bezahlten Job gleichzeitig aber für Kollegen, mit denen sie sich menschlich nicht verstehen, und einem uninteressanten Job in einem freundschaftlich verbundenem Team, dann entscheiden sich satte 71 Prozent für das harmonische Team.

Dabei können Männer ein schlechtes Arbeitsklima eher tolerieren, sofern die Aufgaben interessant genug sind. Für Frauen spielt das kollegiale Verhältnis eine noch zentralere Rolle. Besonders junge Berufsanfänger, ist eine gute Arbeitsatmosphäre von hoher Bedeutung. Unter den sogenannten Soft Skills zählt diese für sie sogar zu dem wichtigsten Faktor bei der Arbeitgeberwahl.

Es scheint also fast so, als wollten die heutigen Erwerbstätigen „alles“ haben – Karriere, Gesundheit, Familie. Arbeitgeber sollten diese Erwartungshaltung nicht ungeachtet lassen und Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit geben, unterschiedliche Lebensbereiche gleichberechtigt nebeneinander entfalten zu können. Idealerweise beeinflusst der Job die anderen Lebensbereiche sogar positiv. Ein zufriedener Mitarbeiter ist weniger anfällig für Stress und umgeht Krankheiten wie Depressionen oder Burn-out.

 

Work-Life-Integration

Nicht selten steht die Work-Life-Balance auch in der Kritik. Grund dafür ist der Faktor, dass das Arbeits- und Privatleben häufig nicht mehr von einer getrennt werden. Daher passt das Wort Integration wohl eher in den Kontext, als Balance.

Work-Life-Integration geht nicht von zwei getrennten Bereichen aus, sondern sieht es vor, beide miteinander zu verbinden, beziehungsweise eine integrative Verbindung herzustellen. Fakt ist nämlich, das die Grenzen von Arbeit und Privatleben mehr und mehr zu einer Einheit verschmelzen. Treibende Kraft bei dem Strukturwandel der deutschen Arbeitsgesellschaft sind:

  • Der technologische und demographische Wandel
  • Der wirtschaftliche Strukturwandel
  • Globalisierung
  • Neue Technologien und Kommunikationswege

Wie soll man sich auch entspannen und seine Freizeit genießen, wenn man in Zeiten der „permanenten Erreichbarkeit“ mit Kollegen und Geschäftspartnern im ständigen Austausch ist. Neue Kommunikations- und Informationswege setzen sich über räumliche und zeitliche Grenzen hinweg.

Über die Cloud bequem von zu Hause arbeiten, vor dem Schlafen gehen noch ein paar E-Mails checken oder seinen Geschäftspartner via Smartphone anfragen, ob er schon das morgige Meeting vorbereitet hat. Heutzutage alles kein Problem mehr. Aber nicht unbedingt förderlich. Der Arbeitsstress bleibt. Abschalten und den Feierabend genießen, ist daher unmöglich. Immer mehr und immer weniger Zeit.

Gefordert wird: Zeitliche Flexibiltät, räumliche Mobilität und ständige Anpassungsbereitschaft. Stress und Überarbeitung häufen sich und die Gesundheit wird dabei stark beeinträchtigt. Dauerhafte Belastungen tragen einen hohen Preis.

 

Negative Folgen von Dauerstress

Stress hat jeder mal. Gefährlich wird es nur dann, wenn die Situation zur Dauerbelastung wird und der Körper die ausgeschütteten Stresshormone nicht wieder abbauen kann. Der Körper befindet sich dann in einem chronischen Anspannungs- und Aktivierungszustand, der für die Gesundheit gefährlich werden kann.

Laut Statista sind psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burnout derzeit die zweitwichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland.

Die Symptome äußern sich vielfältig. Zu den häufigsten körperlichen Anzeichen für Stress gehören unter anderem, Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen, Schlafstörungen, chronische Müdigkeit und Erschöpfung. Bei vielen Menschen treten sogar Hautirritationen oder Muskelzucken auf, sobald sie in Belastungssituationen kommen. Die bei Stress ausgeschütteten Hormone werden dann gefährlich, wenn Sie zu häufig ausgeschüttet werden. Stresshormone wie Kortisol schwächen die Immunabwehr und Stresssymptome wie Erschöpfung und Depressionen treten auf.

Der Folgeprozess geht darin über, dass Depressionen zu einer absoluten körperlichen, emotionalen und geistigen Erschöpfung führen können. Auch bekannt als Burnout! 

Eine Umfrage der pronova BKK aus dem Jahr 2018 ergab, dass jeder zweite Bundesbürger sich von Burnout bedroht fühlt. Sechs von zehn der Befragten, klagten zumindest über gelegentliche Symptome. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass weltweit schätzungsweise über 300 Millionen Menschen mit einer Depression leben. Expertenmeinungen gehen sogar davon aus, dass Burnout im Jahr 2020 die zweithäufigste Volkskrankheit sein wird.

Erschreckende Ergebnisse! Finden Sie nicht auch? Unserer Meinung nach wird es Zeit, den Begriff Work-Life-Balance nicht nur theoretisch anzuwenden, sondern auch praktisch umzusetzen.

 

Profitable Maßnahmen für Ihr Unternehmen

Befinden sich Ihre Mitarbeiter/innen in einer unausgewogenen Lebenssituation, überträgt sich dies auch auf die erbrachte Leistung während der Arbeit. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber, wirkt sich ein Dauerzustand von schlechten Arbeitsergebnissen negativ auf die Zusammenarbeit aus. Hier gilt es präventiv zu handeln!

  • Selbstmanagement: Bieten Sie Ihren Mitarbeitern Kurse und Coachings an, die Ihnen helfen, den Zeit- und Nutzenfaktoren zu optimieren. Organisation und Planung bieten zumindest schonmal eine gute erste Plattform um Stresssituationen und Zeitdruck zu vermeiden.
  • Betriebssport: Körperliche Aktivitäten sind für viele Menschen, ein Ausgleich den sie nicht missen wollen. Ob Fitness, Ausdauertraining oder entspannter Sport wie Yoga. Sport tut jedem Menschen gut und baut unter anderem Stresshormone ab. Viel zu wenige Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern Sport im Betrieb an. Dabei würde es sogar bei der Arbeit helfen. Denn Betriebssport hält nicht nur fit, sondern fördert auch den sozialen Kontakt im Team.
  • Veränderungen im Arbeitsalltag: Bieten Sie Ihren Mitarbeitern verschiedene Benefits an. Kleinigkeiten, wie die Versorgung von Obst und kostenlosen Getränken oder gar ein gemeinsamer Lunch, versorgt Ihre Mitarbeitern nicht nur, sondern bietet auch eine gute Plattform um abzuschalten und sich über andere Themen als die Arbeit auszutauschen.
  • Teamevents: Von actionbasierten Aktivitäten wie Kletterparks oder spielerischen Abenden mit Bowling oder Lasertag. Teamevents stehen im starken Kontext zu Teambuilding. Das Miteinander darf zwischen dem Arbeitsalltag nicht zu kurz kommen. Spaß untereinander, fördert die Mitarbeitermotivation und den Gruppenzusammenhalt. Gönnen Sie sich und Ihren Mitarbeitern eine kurze, gemeinsame Auszeit vom Arbeitsalltag.

 

Fazit

Dauerbelastungen, Stress und erhöhter Druck führen bei einem dauerhaftem Zustand zu körperlichen Einschränkungen und gesundheitlichen Problemen, wie Depressionen und Burnout.

Vermehrt ist vielen Menschen Ihre Gesundheit, die persönliche Entwicklung die Familienplanung  jedoch wieder wichtiger geworden und steht sogar über der Karriere. Der berufliche Erfolg soll dabei aber auch nicht auf der Strecke bleiben. Das Arbeits- und Privatleben in ein ausgewogenes Gleichgewicht zu bringen, ist praktisch schwer umsetzbar, aber möglich.

Nutzen Sie unsere Tipps, um Ihren Mitarbeitern das Konzept des Work-Life-Balance zu ermöglichen und versuchen Sie moderne Methoden um Stressmanagement umzusetzen. Diese wirken sich nachhaltig auf die Personalgewinnung, Mitarbeitermotivation und auch die Mitarbeiterbindung aus. Denken Sie immer daran, dass wir mehr Zeit auf der Arbeit verbringen, als zu Hause.

Bleiben Sie sich also dem Gedanken treu: Feel good at work!

Mitarbeitermotivation – Der Schlüssel zum Erfolg

Mitarbeitermotivation – Der Schlüssel zum Erfolg

Ein großer Teil Ihrer Belegschaft fühlt sich Ihrem Unternehmen gegenüber emotional nicht verbunden – sie hat innerlich bereits gekündigt.

Dies ist so ziemlich eines der schlimmsten Szenarien für Arbeitgeber und doch gar nicht so realitätsfern: Nicht nur der Gallup Engagement Index 2018 bestätigt diesen Umstand, auch viele andere Studien kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Zurückzuführen ist diese mangelnde Verbundenheit u.a. auf eine geringe Motivation der Mitarbeiter. Sie sind schlichtweg unzufrieden und die Arbeit bringt ihnen keinen Spaß – erfüllend ist das nicht.

In diesem Beitrag möchten wir auf die unternehmerische Relevanz und Hintergründe des Themas Mitarbeitermotivation eingehen und aufzeigen, welche Möglichkeiten Sie als Arbeitgeber haben, Ihre Belegschaft zu motivieren. Aber Vorsicht: Es gibt einiges zu beachten, damit Ihre Bemühungen auch Früchte tragen.

 

Mitarbeitermotivation, was ist das überhaupt?

Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert den Begriff Mitarbeitermotivation wie folgt:

Einflussnahme der Führungskraft bzw. des Unternehmens auf den Mitarbeiter, um diesen zu bewegen, sein Leistungsverhalten und/oder seine Leistungsergebnisse beizubehalten, weiterzuentwickeln oder (grundlegend) zu ändern.

Bei der Mitarbeitermotivation geht es für Arbeitgeber bzw. Führungskräfte also darum, seine Angestellten durch Anreize so zu motivieren, dass sich ihr Verhalten und/oder ihre Leistung zum Wohl der Organisation verbessert.

Um diesem Anliegen nachzugehen, können einerseits Anreize von außen gegeben werden (extrinsische Motivation). Dies geschieht dann in Form von Belohnungen oder Strafen. Wenn eine Aufgabe besonders gut erledigt wird, kann es zur Beförderung (Belohnung) kommen. Die Androhung einer Strafe, wie z.B. eine Abmahnung, kann ebenfalls als Anreiz genutzt werden.

Andererseits spricht man auch von inneren Anreizen (intrinsische Motivation). Die Motivation des Mitarbeiters kommt also von innen heraus, sodass ein besonderer Arbeitseinsatz zu erkennen ist. Eine Handlung wird um der Handlung selbst willen ausgeführt. Der wohl logischste Grund dafür ist Spaß bei der Arbeit. Denkbar ist aber auch, dass die Arbeit als Herausforderung oder als besonders bedeutsam verstanden wird.

 

Vorteile von motivierten Mitarbeitern

Menschliche Faktoren

Sind die Arbeitnehmer motiviert, bedeutet das letztlich, dass sie ihre Arbeit gerne verrichten. Das wiederum wirkt sich in vielfacher Weise positiv auf deren Arbeitsleistung bzw. das Arbeitsergebnis selbst als auch den damit verbundenen Unternehmenserfolg aus. Wer motiviert ist,

  • arbeitet gewissenhafter und zeigt mehr Leistungsbereitschaft. Dies äußert sich z.B. daran, dass die Mitarbeiter (proaktiv) eigenständig Mitdenken und über den Tellerrand hinaus schauen. Dadurch werden zudem auch weniger Fehler gemacht und es kommt seltener zu Arbeitsunfälle – man ist aufmerksamer.
  • möchte mehr Verantwortung übernehmen und beeinflusst Kollegen auf positive Weise.
  • kann kreativer arbeiten, sodass neue Ideen und sogar Innovationen entstehen. Das kann wiederum zu neuen Produkten/Dienstleistungen oder auch effizienteren Prozessen führen.
  • eignet sich freiwillig neues Wissen an, um noch erfolgreicher im Job zu sein.
  • steht dem Unternehmen loyaler gegenüber.

Darüberhinaus kann sich durch einen motivierten Mitarbeiter bzw. eine motivierte Belegschaft das Arbeitsklima im Büro insgesamt verbessern.

Wirtschaftliche Faktoren

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist es gleichermaßen von großer Bedeutung seine Mitarbeiter zu motivieren. Motivierte Arbeitnehmer

  • fallen (krankheitsbedingt) seltener aus,
  • verspüren seltener den Wunsch nach einem Arbeitgeberwechsel (Fluktuation) und
  • sind produktiver, z.B. indem sie effizienter und schneller arbeiten, wodurch bessere Arbeitsergebnisse erzielt werden.

Motivierte Mitarbeiter verursachen somit weniger Kosten.

In diesem Kontext muss man sich eines stets vor Augen halten: Alle Tätigkeiten und Erfolge im Unternehmen fußen auf den Bemühungen der Angestellten. Sie sind die Treiber einer jeden Organisation ohne die kein Fortschritt und Wachstum möglich wäre. Es ist also logisch, dass eine motivierte Belegschaft bessere Ergebnisse erzielt, wovon wiederum das Unternehmen insgesamt profitiert.

 

Eine zwingende Voraussetzung

Bei der Mitarbeitermotivation handelt es sich um ein Thema, welches von oben herab (Top down) angegangen werden muss. Der Arbeitgeber hat durch entsprechendes Verhalten einen großen Einfluss darauf, ob seine Mitarbeiter motiviert sind. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass viele Vorgesetzte noch kein Bewusstsein für die Relevanz der Thematik haben und häufig keinerlei Maßnahmen ergreifen, um die vorherrschenden Missstände zu korrigieren. Schuld daran sind häufig starre Unternehmensstrukturen und veraltete Wertesysteme. Viele Führungskräfte kennen zudem nicht die realen Bedürfnisse ihrer Angestellten, sodass sie diese auch nicht befriedigen können.

Um solche Verhaltens- und Denkweisen zu transformieren, führt man z.B. Coachings durch. Somit kann das Management zum Umdenken angeregt bzw. für jene Themen sensibilisiert werden. Die Führungskräfte wissen nun um die menschlichen Bedürfnissen ihrer Angestellten (z.B. Wunsch nach Wertschätzung, Anerkennung, Vertrauen etc.) und können diese durch entsprechende Reize befriedigen. So werden die Mitarbeiter nachhaltig motiviert und es kommt zur gewünschten emotionalen Bindung des Angestellten mit dem Unternehmen.

 

Maßnahmen – 3 Ebenen

Generell haben die Führungskräfte auf drei Ebenen die Möglichkeit Anreize zur Mitarbeitermotivation zu geben:

  • Das materielle Umfeld beschreibt die Arbeitsplatzbedingungen. Hierzu zählt u.a. die Gestaltung des Arbeitsplatzes, die Büroausstattung, die Arbeitszeit und die Höhe des Gehalts.
  • Das psychische Umfeld meint den Führungsstil der Vorgesetzten, den Umgang und die Arbeit mit Kollegen sowie das Verhalten in Teams.
  • Das persönliche Umfeld bezieht sich in erster Linie auf die Work-Life-Balance, also die Vereinbarkeit von Beruf und Privatem (z.B. der Punkt flexible Arbeitszeitmodelle)

Jeder Angestellte ist anders zu motivieren und reagiert auf andere Anreize. Für jüngere Arbeitnehmer ist es meist eher wichtig, Maßnahmen zur Weiterbildung zu erhalten. Ältere Angestellte legen dafür mehr Wert auf Jobsicherheit. Für alle gilt aber, dass sie aus einer Kombination verschiedener Maßnahmen (der drei Ebenen) angesprochen und erreicht werden müssen, um motiviert zu werden. Dafür gilt es als Arbeitgeber, seine Angestellten zu kennen und zu wissen, worauf jeder einzelne Wert legt.

 

Maßnahmen – 6 Beispiele

Variable Boni-Zahlungen

Damit das Gehalt als Motivationsquelle angesehen wird, muss es überdurchschnittlich hoch sein. Dennoch existiert der Anreiz durch mehr Geld, wenn auch temporär befristet. Anders sieht es mit variablen Boni aus, die zusätzlich zum fixen Gehalt ausgezahlt werden. Durch eine besonders gute eigene Leistung kann man diese Auszahlungen beeinflussen bzw. einleiten. Allerdings sollte der variable Anteil nicht zu groß sein, da der Mitarbeiter sich sonst unter Druck gesetzt fühlt. Der Motivationseffekt wäre damit nicht mehr gegeben.

Bei dieser Maßnahme ist zusätzlich zu erwähnen, dass der Arbeitgeber (mehr) Geld in die Hand nehmen muss, wenn er sich für diese Technik entscheidet.

Verschiedene Führungsstile und Vorbildfunktion

Um gerade junge Talente zu binden und zu motivieren, sollte man als Vorgesetzter Abstand vom Gedanken des linear-direkten und vor allem autoritären Führungsstil, nehmen, denn diese Art der Führung lässt wenig Raum für Entfaltung und eigene Ideen.

Je nach Situation sollte der Führungsstil flexibel anpassbar sein. So muss man in manchen Situationen dialogbereit sein. Andere Situationen erfordern einen durchsetzungsstarken Stil. Somit vermeidet der Vorgesetzte ein konstant autoritäres Erscheinungsbild, welches stark negativ auf die Motivation wirken kann.

Zudem sollte eine Führungskraft ein Vorbild darstellen. Das klare Kommunizieren und Vorleben der gewünschten Werte ist hier ausschlaggebend. Ist der Chef selbst z.B. pünktlich, gut vorbereitet, begegnet er den Kollegen mit Respekt und leistet auch er Überstunden, erfüllt er diese Vorbildrolle. Dies wirkt sich wiederum positiv auf die Motivation der Belegschaft aus.

Lob aussprechen

Das Aussprechen von Lob – wenn möglich vor der gesamten Belegschaft/der Abteilung/dem Team – sorgt für einen gewaltigen Motivationsschub beim Gelobten. Es drückt die Wertschätzung für die geleistete (gute) Arbeit aus und befriedigt somit tiefliegende Bedürfnisse. Zugleich gibt sie dem Mitarbeiter neue Kraft und motiviert ihn auch künftig, gute Arbeit leisten zu wollen.

Ein Nebeneffekt vom Loben vor versammelter Mannschaft: Die Zuhörer werden ebenfalls angespornt bessere Ergebnisse zu erzielen, da sie bei der nächsten Gelegenheit auch gelobt werden wollen. Natürlich ist es auch möglich die Wertschätzung spontan, z.B. via Telefon oder per Zettel am Schreibtisch auszudrücken. Wichtig ist: Es muss glaubwürdig sein und sollte immer dann geschehen, wenn eine besonders gute Leistungen erzielt wurde.

Vermieden werden sollte hingegen ständiges Loben ohne richtigen Anlass, da das Lob irgendwann nicht mehr ernst genommen wird. Die Technik sollte also nur punktuell angewandt werden.

Regelmäßiger Austausch

Auch das Führen von regelmäßigen (mindestens zwei mal pro Halbjahr) Mitarbeitergesprächen kann motivierend auf den Angestellten wirken. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Gespräche individuell vorbereitet und durchgeführt werden. Jeder Mitarbeiter hat schließlich unterschiedliche Stärken und Schwächen, Projekte und Aufgaben die in diesen Gesprächen thematisiert werden sollten. Haben sich Probleme, Wünsche, Unklarheiten und dergleichen angestaut, können diese ebenfalls geklärt werden. Gemeinsam sollte eine Lösung gefunden werden, mit der beide Parteien zufrieden sind.

Solch konstruktives Feedback und die damit ausgedrückte Anerkennung bezieht sich auf das Gesamtverhalten des Mitarbeiters und geht daher über das punktuell ausgesprochene Lob hinaus. Zugleich signalisiert es dem Angestellten, dass er mit seinen Anliegen Gehör findet, was ihn ebenfalls motiviert.

Mehr Freiraum bei Entscheidungen

Wenn dem Mitarbeiter mehr Spielraum beim Entscheiden gelassen wird, kann sich auch dies positiv auswirken. Es zeigt ihm, dass er mit seinen Kompetenzen und seinem Fachwissen gesehen wird und man ihm vertraut, basierend auf diesen Komponenten, bestimmte Entscheidungen selbstständig zu treffen. Zugleich führt das zu einer Steigerung des Selbstwertgefühls des Mitarbeiters, was ihn zusätzlich motiviert.

Flexible Arbeitszeitgestaltung

Für viele Arbeitnehmer wird das Thema flexible Arbeitszeiten immer bedeutender. Indem man seinen Angestellten diese Gestaltung frei überlässt, trägt das Unternehmen erheblich dazu bei, den Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Dies wiederum motiviert Arbeitnehmer auf der Ebene des persönlichen Umfelds. Gleitzeit und Home Office sind hier die gängigsten Beispiele.

Sonstige Anreize

Neben den eben genannten Techniken kann der Arbeitgeber noch zahlreiche andere Dinge umsetzen. Klassischerweise kann die Motivation erhöht werden durch:

  • Obst und Gemüse sowie Kaffee und Wasser am Arbeitsplatz.
  • Ein Angebot von (sportlichen) Aktivitäten nach der Arbeit z.B. Fitness, Fußball, Lauftraining, Betriebsausflüge, Kegeln, Wandern etc. Auch Vergünstigungen für Fitness-/Sport-Clubs oder Gesundheitskursen gehören dazu.
  • Förderung der Mitarbeiter und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten.

Diese Maßnahmen isoliert eingesetzt, wirken allerdings nicht lange, geschweige denn besonders effektiv. Sie gelten bei vielen Arbeitnehmern schon als selbstverständlich. Es sollten also immer mehrere zusätzliche Maßnahmen umgesetzt werden.

 

Fazit

Das Thema Mitarbeitermotivation sollte für Führungskräfte von großer Bedeutung sein, denn alle Leistungen die in einem Unternehmen erbracht werden, gehen auf die Arbeit der Belegschaft zurückt. Ist diese motiviert, erzielt sie bessere Arbeitsergebnisse und verursacht gleichzeitig weniger Kosten. Beide Umstände kommen der Organisation selbst wiederum zu Gute. Zudem fühlen sich motivierte Mitarbeiter emotional stärker mit dem Unternehmen verbunden – im Wettbewerb um qualifiziertes Personal ein Muss. Viele Vorgesetzte haben die Relevanz der Thematik noch nicht erkannt, sodass kein ausreichendes Bewusstsein für die bestehenden Missstände und ein entsprechender Handlungsbedarf besteht. Hier muss es zum Umdenken kommen, denn nur so können die Unternehmen Top down Maßnahmen durchsetzen, um die Mitarbeitermotivation voranzutreiben.

Um Mitarbeiter langfristig im Unternehmen halten und motivieren zu können, muss ihnen mehr als ein nur attraktives Gehalt geboten werden – das Spektrum an Maßnahmen ist bedeutend umfangreicher und oftmals gelingt das Motivieren ohne einen Cent ausgeben zu müssen.

Die Geheimwaffe für mehr Mitarbeiterzufriedenheit – Coaching

Die Geheimwaffe für mehr Mitarbeiterzufriedenheit – Coaching

Die derzeitige Situation – erschreckend

Im Rahmen des vorherrschenden Fachkräftemangels investieren Arbeitgeber zunehmend in ihr eigenes Employer Branding. Ziel ist es, die Angestellten zu binden und für außenstehende Talente attraktiver zu werden. Erstaunlich ist aber, dass trotz dieser Investitionen die Zahlen hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit relativ konstant geblieben sind. Das belegen mehrere Studien bzw. der sogenannte Gallup Engagement Index von 2018: Nur 15% aller Arbeitnehmer gehen gerne zur Arbeit, 71% verkaufen lediglich ihre Zeit gegen Geld und fühlen sich nur gering an das Unternehmen gebunden. Weitere 14% haben innerlich schon gekündigt, sodass gar keine Bindung mehr besteht.

Bildquelle: GALLUP, Engagement Index Deutschland, Präsentation zum Engagement Index 2018, S. 1, letzter Zugriff: 28.03.2019

 

Die Problematik

Herkömmliche Maßnahmen des Arbeitgebermarketings wie z.B. Mitarbeiterrabatte, kostenloses Obst und Getränke aber auch flexible Arbeitszeitmodelle oder die Option im Home Office zu arbeiten scheinen nicht zu fruchten, zumindest nicht nachhaltig. Warum? Weil die realen Bedürfnisse der Angestellten – meist – nicht erkannt und befriedigt werden.

Langfristig ist dieser Missstand zwischen Bedürfnissen und (erkauften) Benefits, die vermeintlich die Mitarbeiterzufriedenheit erhöhen sollen, was sie aber nicht tun, fatal. Die bislang eingesetzten Maßnahmen kosten den Arbeitgeber über Jahre hinweg viel Geld. Der gewünschte Effekt bleibt aber aus. Im Gegenteil: Die Angestellten fühlen sich mit ihren Bedürfnissen weiterhin nicht gesehen. So kommt es aufgrund hoher psychischer Belastungen der Mitarbeiter zu zahlreichen Ausfällen (z.B. Fluktuation und kranke Belegschaft). Hinzu kommen Kosten, die sich aus Abfindungen und Produktivitätsverlusten ergeben. Kein Wunder, denn Studien haben bewiesen, dass über 30% des Unternehmenserfolgs von der Mitarbeiterzufriedenheit abhängen. Das Unternehmen setzt sein Budget also nicht optimal ein, sondern verschwendet es.

Neben den finanziellen Verlusten kommt es durch die hohe Unzufriedenheit in der Belegschaft zur Schädigung der Arbeitgebermarke und damit zugleich zu massiven Attraktivitätsverlusten – im War for Talents ein vernichtendes Urteil. Zudem muss in diesem Kampf auf die wohl mächtigste Waffe verzichtet werden, motivierte Angestellte als unternehmenseigene Promoter. Wir erinnern uns an die letzten Stufen der Candidate Journey: Aus dem Bewerber wurde ein Mitarbeiter. Dieser kann durch Employer Branding Maßnahmen vom Arbeitgeber begeistert werden, sodass er zum Promoter wird.

 

Der Grund für die Unzufriedenheit

Natürlich ist es für Mitarbeiter wichtig von den eben genannten Benefits zu profitieren. Diese und weitere Maßnahmen tragen aber – langfristig – nur bedingt dazu bei, die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Um die Motivation und Leistungsbereitschaft langfristig zu erhöhen, gilt es aber viel grundlegendere Dinge zu verändern. Die Angestellten wünschen sich in allen Fällen:

  • die Anerkennung und das Feedback von Vorgesetzten und dem Team.
  • echte Teams mit innerem Zusammenhalt.
  • das Vertrauen der Kollegen und Vorgesetzten in sie und ihre Fähigkeiten.
  • Transparenz, z.B. hinsichtlich Abläufen im Unternehmen.
  • klare Absprachen auf die sie sich verlassen können.
  • Kommunikation auf Augenhöhe.
  • gemeinsames Feiern von Erfolgen.

Diese und weitere Punkte sind mit Geld meist nicht käuflich, denn sie sind verhaltensabhängig. Der Angestellte hat bestimmte Aufgaben zu erfüllen und für seine geleistete Zeit wird er entsprechend entlohnt. In dieser Dynamik verliert das Unternehmen nicht selten eines aus dem Blick: Die Angestellten sind mehr als nur Arbeitskräfte. Hinter der Rolle des Angestellten verbirgt sich ein echter Mensch mit Werten, Gefühlen und Bedürfnissen. Alle Angestellten wollen unabhängig von ihrer Funktion und Art der Arbeit der sie nachgehen, gesehen, gehört und wertgeschätzt werden. In diesen Punkten besteht oftmals das großes Defizit, welches für die mangelnde Zufriedenheit verantwortlich ist.

Diese realen Bedürfnisse muss der Arbeitgeber erkennen und durch entsprechende Maßnahmen Befriedigen lernen. Damit es dazu kommen kann, muss auf allen Unternehmensebenen ein Bewusstsein für die Problematik geschaffen werden. Häufig bestehen noch starre und unflexible Strukturen sowie alte Wertvorstellungen in Unternehmen. Diese müssen aufgebrochen und entsprechend erneuert werden. Das Coaching gibt von außen genau die Impulse, die nötig sind, um die gewünschte Verhaltensänderungen im Unternehmen langfristig zu realisieren – zum Wohlbefinden aller.

 

Coaching als eine entscheidende Maßnahme

Was sich also ändern muss, ist das Verhalten des Managements aber auch das der Mitarbeiter. Das Coaching von Führungskräften als auch von Angestellten hilft dabei die bestehenden Probleme im Unternehmen zu identifizieren und entsprechende Lösungsansätze bereitzustellen. Grundsätzlich eignen sich Coachings für alle im Unternehmen agierenden Personen. Besonders ratsam ist die Teilnahme, wenn erste Belastungen der Person(en) zu erkennen sind. Hierzu zählen unter anderem: Stress, fehlendes Zeitmanagement, mangelnde Motivation, Konzentrationsschwierigkeiten, interaktionelle Probleme, Schlafprobleme und sonstige persönliche Anliegen die sich auf die Arbeitsleistung auswirken.

 Führungskräfte Coaching  Mitarbeiter Coaching
Führungskräfte lernen im Coaching u.a.

  • ihre Führungssicherheit auszubauen.
  • die Zufriedenheit im Team zu steigern bzw. beizubehalten.
  • wie sie ihre Angestellten wirklich wertschätzen.
 Mitarbeiter lernen im Coaching u.a.

  • wie sie ihre Aufgaben richtig priorisieren.
  • den richtigen Umgang mit Überlastungen, Zeitdruck und erhöhter Stressbelastung.
  • die eigenen Stärken und Schwächen aufzudecken.

 

Selbst wenn keine offensichtlichen Warnsignale zu erkennen sind, kann ein Coaching Sinn machen, denn häufig sind es Kleinigkeiten, die im Laufe der Zeit zu größeren Hindernissen werden.

 

Ziel

Je nach Herausforderung des Teilnehmers ergeben sich individuelle Inhalte des Coachings. Grundsätzlich geht es beim Coaching um einen Erkenntnisprozess, aus dem sich neue Verhaltensweisen (z.B. besseres Zeitmanagement oder empathischere Feedbackkultur) ergeben. So zielt das Coaching zusätzlich darauf ab:

  • Unzufriedenheiten frühzeitig zu erkennen und vorzubeugen.
  • einen besseren Umgang mit Verantwortungen im Team zu gewährleisten.
  • Kommunikationsbarrieren aufzubrechen.
  • Burnout und Boreout zu vermeiden.
  • die Konzentrationsfähigkeit zu stärken.
  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Work-Life-Balance) zu gewährleisten.
  • Schlafstörungen und Konzentrationsprobleme vorzubeugen.

Das Coaching gibt von außen gewissermaßen eine Hilfestellung bzw. zeigt Wege auf, um Herausforderungen nachhaltig mit eigenen Ressourcen bewältigen zu können. Die Anwendung dieser erlernten Methoden obliegt den Angestellten und Führungskräften. Sie müssen diese Methoden praktizieren bzw. die Verhaltensweisen verinnerlichen und zwar auf allen Hierarchieebenen. Nur so können die Zustände im Unternehmen langfristig verbessert werden.

 

VIVELIA – ein etablierter Anbieter für Coachings

Das Berliner Unternehmen VIVELIA – Coaching for better work ist ein Anbieter für Mitarbeiter- und Führungskräfte-Coachings. Gemeinsam mit den Klienten werden in ca. 3-5 Sitzungen die individuellen Herausforderungen analysiert und entsprechende Ziele definiert. Sitzung für Sitzung werden neue Herangehensweisen erarbeitet, die der Klient zwischen den Coachingeinheiten im (beruflichen) Alltag anwenden kann. Somit stoßen die Coaches von VIVELIA gemeinsam mit dem Klienten den Erkenntnisprozess an, der bei künftigen Hindernissen hilft, Lösungen aus eigener Kraft zu entwickeln und umzusetzen. Der Klient lernt keine neuen Skills. Vielmehr soll er im Rahmen des Coachings seine vorhandenen Ressourcen erkennen, ausbauen und problemorientiert eigenständig nutzen können. Die zuvor definierten Ziele können so bereits in kürzester Zeit erreicht werden. Die Klienten haben dabei die Wahl die Coachings per Chat, Telefon, Video oder vor Ort wahrzunehmen.

Das es sich beim Coaching um eine erfolgsversprechende Maßnahme handelt, zeigen die Statistiken von VIVELIA:

  • 43% der Klienten haben weniger Stress.
  • 89% der Teilnehmer sind motivierter und 84% zufriedener am Arbeitsplatz.
  • Fast alle Klienten (98%) fühlen sich leistungsfähiger.

 

Fazit

Das Employer Branding bemüht sich stetig die Mitarbeiter eines Unternehmens zu binden und zu motivieren. Die meisten Benefits greifen aber nicht weit genug, da die Mitarbeiter auf einer viel tiefer liegenden, menschlichen Ebene Bedürfnisse haben, die zu oft noch nicht erkannt, geschweige denn befriedigt werden. Das Coaching hilft von außen einen Erkenntnisprozess anzustoßen. Dieser befähigt die Klienten dazu, künftig aus eigener Kraft die bestehenden Hindernisse zu überwinden. Nur wenn die Teilnehmer diese erlernten Methoden auch über das Coaching hinaus anwenden, kann sich die Struktur und das Verhalten im Unternehmen langfristig verbessern.

Im Ergebnis profitieren alle im Unternehmen angestellten Personen, da sie motivierter, ausgeglichener und leistungsbereiter sind. Somit leisten die Angestellten eine bessere Arbeit und sind seltener krank, wovon wiederum das Unternehmen insgesamt profitiert – eine klassische Win-win-Situation.

 

Quellen:

XING, Michael Mayer, Sind Ihre Mitarbeiter glücklich? Warum Unternehmen neue Strategien für ihr Employer-Branding benötigen, 17.04.2018, URL: https://coaches.xing.com/magazin/sind-ihre-mitarbeiter-gluecklich-warum-unternehmen-neue-strategien-fuer-ihr-employer-branding-benoetigen, letzter Zugriff: 26.03.2019

VIVELIA – Coaching for better work & Psychotherapie