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Es gibt genau 3 Optionen wie Sie an Ihre Spitzenkräfte herankommen.

  1. Sie bilden diese selbst aus
  2. Sie werben diese bei Ihrem Konkurrenten ab
  3. oder haben Glück und Ihr Wunschkandidat ist momentan auf Jobsuche

Bei allen drei Optionen müssen Sie als Arbeitgeber bereit sein ihren Beitrag zu leisten, um erfolgreiches Recruiting betreiben zu können.

1. Sie bilden diese selbst aus

Wenn Sie sich für die erste Option entscheiden und Ihre Fachkräfte selbst ausbilden, haben Sie den Vorteil einen guten Ruf zu genießen, denn die meisten Arbeitgeber verlangen fachliche Kompetenzen, möchten aber die notwendige Zeit und das benötigte Geld nicht ausgeben. Angefangen bei Trainee Konzepten, die zielgerichtet Young Professionals zu Fach- und Führungskräften ausbilden bis hin zu Schulungen für das Management, stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen, wenn Sie natürlich den Mehrwert dazu erkannt haben.

Einige fragen sich an der Stelle “Was ist wenn ich meine Mitarbeiter bestens ausbilde und sie dann das Unternehmen verlassen? Dann verschwende ich ja meine Ressourcen!” Den Gedankengang sollten Sie ganz schnell verabschieden, denn die eigentliche Frage lautet “Was ist wenn ich meine Mitarbeiter bestens ausbilde und diese jahrelang für das Unternhemen arbeiten?” Durch die Angst zu viel zu investieren und dadurch nur dem Wettbewerb in die Karten zu spielen, neigen Arbeitgeber dazu eher nur eine kleine bis gar keine Bandbreite an Schulungen anzubieten. In diesem Fall haben Sie eindeutig verloren, denn wer nicht in seine Mitarbeiter investiert, braucht sich nicht zu wundern, wenn diese nach neuen Arbeitgebern suchen oder einfach schlechte Leistungen erbringen. Im zweiten Fall können Sie nur gewinnen, denn eine große Bandbreite an diversen fachlichen, methodischen und auch persönlichen Weiterbildungsmaßnahmen, die den Mitarbeitern zur freien Wahl zur Verfügung stehen, zeigt Wertschätzung und Interesse an dem Wohlergehen der Belegschaft. Damit bilden Sie nicht nur, sondern binden auch!

Weitere Vorteile, wenn Sie Ihre Mitarbeiter weiterbilden

  1. Das erlangte Wissen und spezifisches Know-how Ihrer Mitarbeitern wird nicht nur im Arbeitsalltag eingesetzt, sondern auch an Nachfolger und Kollegen weitergegeben.
  2. Konkurrenzfähigkeit wird erhöht – Je qualifizierter die Angestellten, desto größere Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit  
  3. Reputationssteigerung – Qualifizierte Mitarbeiter = Qualitative Arbeit
  4. Steigerung der Arbeitgeberattraktivität
  5. Erhöhte Leistungsbereitschaft und Loyalität der Mitarbeiter
  6. Erhöhte Mitarbeitermotivation
  7. Steigerung der Produktivität – Tägliche Herausforderungen werden besser bewältigt und verbessern die Effizienz der Arbeitsabläufe. 

Welche Schulungen Sie anbieten sollten, fragen Sie am besten Ihre Mitarbeiter! Diese wissen nämlich genau woran es Ihnen mangelt und welche Schulungen sie interessieren. Sie werden überrascht sein wie viel Input Sie diesbezüglich erhalten werden.

2. Sie werben diese bei Ihrem Konkurrenten ab

Wählen Sie die zweite Option, so müssen Sie darauf gefasst sein Ihre Zielgruppe in der hinsicht genau zu kennen. Denn wenn Ihre Wunsch- Kandidaten mit Ihrem Arbeitgeber eigentlich zufrieden sind und sich nur passiv erkundigen, um den Arbeitsmarkt zu beobachten, haben Sie sich keine leichte Zielgruppe ausgesucht. Außerdem sollte darauf geachtet werden Kandidaten nicht gesetzeswidrig abzuwerben, denn im schlimmsten Fall  kann diese Angelegenheit sogar vor Gericht landen. Informieren Sie sich deshalb genau, um Risiken solcher Art zu vermeiden.

Sie haben sich also dazu entschieden Active Sourcing zu betreiben und müssen nun die geeigneten Medien und Methoden dazu finden. Sie können auf beruflichen Netzwerkplattformen wie Xing und LinkedIn nach passenden Kandidaten suchen und in die Direktansprache gehen. Sie können aber auch Networking aktiv offline betreiben und beispielsweise Veranstaltungen besuchen, die die Zielgruppe interessiert. Eine weitere Möglichkeit ist diesen Aufgabenbereich an Headhunter oder Personalvermittler zu überlassen, die sich tagtäglich damit beschäftigen. Diese Option birgt allerdings einige Risiken, denn wer Spitzenkräfte akquirieren möchte, muss sich selbst mit den Kandidaten beschäftigen, um so die Wichtigkeit der Zusammenarbeit und die eigene Professionalität zu unterstreichen.

3. Ihr Wunschkandidat ist auf Jobsuche

Im dritten Fall haben Sie Glück gehabt und für Ihre offene Stellen gibt es zahlreiche Professionals, die auf Jobsuche sind! Das bildet natürlich die beste Ausgangslage für Ihr Vorhaben und Sie können mit Ihrer zielgruppenausgerichteten Candidate Journey glänzen! Sie haben noch keine? Dann sollten Sie sich eine anlegen! Eine zielgruppenausgerichtete Candidate Journey beinhaltet alle Kontaktpunkte (sogenannte Touchpoints), die Sie mit Ihren Kandidaten haben. Angefangen bei der Stellenanzeige auf Stepstone o.ä. über einen Messeauftritt bis hin zum Bewerbungsgespräch. Jeder Kontaktpunkt zählt, wenn Sie sich von Ihrem Wettbewerb abheben und Ihren Wunsch-Kandidaten gewinnen möchten. So könnte Ihre Candidate Journey möglicherweise strukturiert sein:

Womöglich werden Sie alle drei Optionen in Erwägung ziehen und das sollten Sie auch, denn der Fachkräftemangel in Deutschland ist nicht umsonst in aller Munde. Schon jetzt fehlen Unternehmen aus verschiedenen Branchen Fachkräfte und der Mangel steigt tendenziell. Warten Sie nicht, werden Sie aktiv!